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Montag, 19. Oktober 2015

Hinter den Worten von "Sehnsucht nach Meer"

Hier kommt ihr zum Gedicht.

"Sehnsucht nach Meer" ist ein Gedicht, das ich nach einer gefühlten schreiblosen Ewigkeit, endlich mal wieder zu Papier gebracht habe.
Ich hatte eine lange Phase, in der mir einfach nichts einfallen wollte, was ich schreiben könnte. Heraus half mir ein Kleid - Dieses Kleid:


Kleidung, die eher unkompliziert ist, nähe ich meist wie in Trance und während ich den marineblauen Stoff mit den Walen, Seesternen, Ankern und Schiffsrädern verarbeitete, dachte ich darüber nach, wie schön es doch jetzt am Meer wäre.
Ich dachte darüber nach, dass ich doch eigentlich gar nicht in meinem Zimmer sitzen und nähen wollte, sondern mehr. Mehr, als ein normales Leben.

Irgendwie muss sich dann in meinem Kopf etwas getan haben und plötzlich wollte ich das Gedicht schreiben, wobei ich "mehr" durch "Meer" ersetzte. Ich finde, dass dadurch auch viel mehr Platz für Interpretationen gegeben ist.

Und jetzt träume ich mich wieder weg.
Vielleicht wird ja eine Geschichte draus.

Dienstag, 24. Februar 2015

Hinter den Worten von "Maskenball"

"Maskenball" ist eines meiner ältesten Gedichte, aber auch eines meiner liebsten.
Es gibt kaum ein Gedicht von mir selbst, mit dem ich vollkommen zufrieden bin - Vorallem bei den älteren denke ich mir oft: "Was habe ich da bloß geschrieben?" Doch bei diesem hier ist es irgendwie anders.
Natürlich ist das alles Geschmackssache und vielleicht gefälltes euch überhaupt nicht, aber in meinem Kopf klingt dieses Gedicht einfach gut und es war das erste Gedicht, bei dem ich das Gefühl hatte, die richtigen Worte für meine Gedanken gefunden zu haben. - Ich hoffe, dass das nicht all zu sehr nach Eigenlob stinkt, vielleicht eher nach Eigenzufriedenheit?

Ich habe das Gedicht schon mal am 6. August 2012 (woah, ist das lange her) auf meinem Hauptblog "Lichtstaubmelodie" veröffentlicht und auch wenn ich unter dem damaligen Post keine Kommentare hatte, war es für eine sehr lange Zeit der Beitrag mit den meisten Klicks.
Aber geschrieben habe ich es schon vorher. Das genaue Datum weiß ich nicht mehr. Ich glaube, dass es 2011 war, also mit 13 Jahren.

Ich weiß noch, dass mich in dieser Zeit das Thema "Masken" im Sinne von "Wer bin ich? Wie gebe ich mich bei anderen aus? Wer sind die anderen? Und sind sie das wirklich?" wahnsinnig interessiert hat. Wahrscheinlich war das der Beginn meiner pubertären Selbstfindungsphase. Etwa in dieser Zeit habe ich auch begonnen Gedichte zu schreiben. Erst habe ich immer Lieder genommen und einen völlig neuen Text drübergeschrieben, weil das für mich einfacher war. "Maskenball" war das erste Gedicht, das ich ohne Lied geschrieben habe...

Ich überlege gerade, die alten Gedichte, die ich auf Lichtstaubmelodie schon mal veröffentlicht habe, hier zu posten - So als Lückenfüller, wenn ich mal wieder lange nichts geschrieben habe. Was haltet ihr davon?

Samstag, 22. November 2014

Hinter den Worten von "Mama" // {Schreibtagebuch #5} Warum schreibe ich eigentlich noch für die Schule?

Wie das "Männlein im Walde" ist "Mama" Teil eines Projektes gegen Gewalt - zumindes war es das mal.
Bevor das Projekt so richtig ins Rollen kam, hat man mich darum gebeten zwei Texte zu schreiben: Einen über Vergewaltigung und einen über häusliche Gewalt. 
Allerdings hat sich die Geschichte, die gespielt wird im Laufe der Wochen verändert und die Texte passen nicht mehr so ganz da rein. "Männlein im Walde" wurde daher ganz gestrichen und "Mama" sollte ich umschreiben - was mir allerdings nicht sehr gelungen ist. 
Ich könnte jetzt Dinge über häusliche Gewalt hier rein schreiben und dass man darüber reden muss - Aber ist das nicht eh schon klar? Wissen Menschen, die zu Hause beschimpft und geschlagen werden nicht, dass es nicht besser wird, wenn man schweigt?

Ich wollte in diesem Post über etwas anderes schreiben: Warum mache ich das überhaupt? Warum setze ich mich hin und schreibe für meine Klasse? Soll ich weiter schreiben, auch wenn ich weiß, dass es zu 95% wieder verworfen wird?
Das Stück, wie es jetzt ist, ist gut und wer weiß, ob es so gut gewesen wäre, wenn meine Texte dabei gewesen wären. Das verstehe ich. Aber meine Motivation ist lang nicht mehr so hoch, wie am Anfang in der Planungsphase, als alle noch total begeistert von den Texten waren und wenn mich jemand bittet etwas dafür zu schreiben, sage ich zwar ja, weil ich nicht als Zicke da stehen will, muss mich aber erst überwinden überhaupt mal darüber nachzudenken, was ich schreiben könnte.

Ging es euch schon mal ähnlich?
Und versteht ihr das?

Sonntag, 5. Oktober 2014

Hinter den Worten von "Männlein im Walde" // Vergewaltigung

Heute geht es um ein Thema, das ich nicht mag: Vergewaltigung.
Das Gedicht bzw. Lied "Männlein im Walde" ist für ein Schulprojekt gegen Gewalt entstanden und ja, es orientiert sich an dem Kinderlied "Ein Männlein steht im Walde".

1. Das Lied
Ich weiß nicht, wie wir das Projekt aufbauen, wer was wann macht, aber ich bin dafür, dass das Lied von einer zarten hohen Mädchenstimme gesungen wird - Es muss auch nicht ganz gerade sein.
Denn vor allem die beiden vorletzten Zeilen wirken irgendwie verschoben, unsauber und falsch. Das war Absicht, denn ich finde, dass diese drei Eigenschaften zum Thema passen.

2. Das Projekt
Nach dem Lied soll ein Text folgen, den ich dazu geschrieben habe.
Nachdem ich ihn in der Schule vorgelesen habe, wurde ich gefragt, ob ich aus Erfahrung spreche. Die Antwort ist Nein. Zwar gab es eine Situation, die wahrscheinlich nicht gut ausgegangen wäre, wenn meine Eltern nicht zufällig vorbei gekommen wären und ich hatte damals sehr viel Angst, aber ich wurde nie vergewaltigt. Trotzdem wurde ich immer wieder mit dem Thema konfrontiert und es geht mir so nah, dass ich immer fast weinen könnte, wenn ich daran denke.

Der Text geht so:

„Fickst du mein Herz, fick ich dein Leben“, steht in großen Druckbuchstaben an der Bushaltestelle. Ich weiß, dass man solche Sprüche nicht wörtlich nehmen darf. Aber ich tue es. Denn mein Leben wurde gefickt und mein Herz auch. Von dem stillen Männlein im Walde. Wortlos, meine Schreie erstickt, von seiner riesigen Hand, die er auf meinen Mund presste, während er … Vergewaltigung nennt man das. In Vergewaltigung steckt das Wort Gewalt. Gewalt bedeutet Kontrolle und Macht. Ich habe die Macht über meinen Körper verloren, die Macht über mein Leben. Gestohlen von dem Männlein im Walde, das so stumm war, dass ich es erst nicht merkte. Und jetzt, jetzt bin ich stumm. Denn die Menschen würden sich vor mir ekeln, so wie ich mich vor meinem eigenen Körper Ekel. Und ich weiß, dass das falsch ist, dass ich reden muss und nicht mich selbst zerstören. Aber ich kann nicht.

3. Redet darüber!
Ich kenne eure Vergangenheit nicht. Ich weiß nicht, wer von euch selbst schon solch ein Schicksal erleiden musste. Aber falls jemanden von euch so etwas passiert ist, dann versucht mit jemanden darüber zu reden. Ich kann mir vorstellen, dass es schwer sein muss, aber Schweigen ist keine Lösung.
Es gibt Menschen auf der Welt, die verstehen und helfen können.

Samstag, 6. September 2014

Hinter den Worten von "Dein Leben" // Lebenstipps muss man immer befolgen und sie widersprechen sich auch überhaupt nicht

Ich weiß, seit dem letzten Post ist schon wieder ein halber Monat vergangen und eigentlich wollte ich das Making-Of zu "Dein Leben" schon viiiiel eher veröffentliche, habe es aber wie immer nicht geschafft.

"Dein Leben" ist ein Gedicht, das mir sehr wichtig ist.
Vor einiger Zeit war es wohl ein großer Trend in meiner Umgebung mir Lebenstipps zu geben: "Rede mal ein bisschen lauter, das musst du in dem Beruf später auch.", "Ich finde es gut, wenn es in dem Beruf auch ruhigere Menschen gibt.", "Willst du dir nicht langsam mal einen Freund suchen?", "Lass dir ruhig Zeit, du musst noch keinen Freund haben." Merkt ihr, oder?

Ständig versuchen mir Menschen zu sagen, was ich in meinem Leben tun soll und da ist es mir egal, ob sie das sagen, was ich auch denke oder etwas anderes. Sie sagen es trotzdem. Das sind so viele Personen, die glauben einen zu kennen, aber es eigentlich nicht tun. Sie wollen dich durch ihre Tipps fehlerlos machen, wollen, dass du so bist, wie der Rest der Welt. Oft denken sie, dass sie dir damit einen Gefallen tun, aber so ist es nicht. Sie denken nicht darüber nach, welche Auswirkungen es haben könnte, wenn sie versuchen das wahre Ich von jemanden zu verändern.

Doch am Schlimmsten sind die Widersprüche. Wenn man irgendwann beginnt zuzuhören, was die anderen sagen, kommt man schnell durcheinander. Was ist richtig? Was ist falsch? Ich könnte es bei der einen Person einfach so erzählen und bei der anderen Person so. Aber was ist, wenn die Widersprüche von ein und der selben Person kommen? Wenn sie erst der einen Meinung ist und wenige Momente später wieder einer anderen?

Und dann kommt es zu Streit, weil ich anfange patzig zu reagieren oder in Gedanken abschweife und die scharfe Bemerkung kommt: "Dich interessiert das wohl überhaupt nicht." Am liebsten würde ich manchmal sagen: Ja! Mich interessiert es nicht, ich habe andere Probleme und Sorgen und das was du erzählst weiß ich doch auch schon längst, also lass mich damit in Ruhe.

Aber ich tue es nicht, weil die Menschen ja nichts dafür können. Sie machen sich ja nur sorgen. (Augenbrauen bitte an dieser Stelle hoch ziehen)

So, und das steckt hinter den Worten von "Dein Leben". Wem geht es genauso und was habt ihr dagegen getan?

Sonntag, 3. August 2014

Hinter den Worten von "Das Ich in deinem Körper"

Bevor ihr das "Hinter den Worten" lest, bitte ich euch, das Gedicht noch einmal zu lesen und es zu interpretieren bzw. einfach nur mal kurz darüber nachdenken, worum es gehen könnte.

Ich muss zugeben, dass es schon ein ziemlich altes Gedicht von mir ist und auch, dass es mir eigentlich gar nicht so gut gefällt. Ich glaube, dass es eines der ersten Gedichte ist, die ich geschrieben habe.
Das einzige, was ich an ihm mag ist das Thema:

Psychische Krankheiten (ich will nicht "Störungen" sagen).
Es geht um Depressionen, Sucht und Schizophrenie.

Das sind alles Dinge, mit denen ich selbst nur wenige bis gar keine Erfahrungen gemacht habe. Ich habe mir aber dennoch vorgestellt, wie es sein muss, wenn man so eine Krankheit hat, wenn man Kriege mit sich selbst führt - Nicht nur für einen Moment, wie es die meisten Menschen bestimmt schon mal hatten, sondern über Monate oder Jahre.

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen, weil ich noch etwas Platz für Interpretationen lassen möchte.
Aber wenn ihr das Gedicht gelesen habt: Habt ihr gemerkt, worum es geht und wenn nicht, an was habt ihr gedacht? Ein Gedicht kann ja für jeden Menschen eine andere Bedeutung haben.

Dienstag, 17. Juni 2014

Hinter den Worten von "Die kleine Fee" // Über traurige Menschen

Es tut mir so Leid, dass seit einer Ewigkeit hier nichts mehr kam.
Aber hier ist das Hinter-den-Worten zu meiner Geschichte: "Die kleine Fee".

Es ist vielleicht nicht meine beste Geschichte, aber eine, die mir sehr am Herzen liegt.
Es geht nämlich um eine kleine Fee, die von Trauer und Dunkelheit erfüllt ist. Doch sie hat dieses innere Feuer, das sie dazu antreibt weiter zu leben.

Ich bin auf eine Reihe von Blogs gestoßen, die Mädchen gehören, die traurig sind.
Sogar sehr traurig und manchmal scheint es mir, als wäre ihr inneres Feuer schon gelöscht.
So was hasse ich: Im eigenen Dreck suhlen und darauf hoffen, dass es besser wird - Aber das wird es nicht, wenn man nicht selbst den Mut und den Willen, also das Feuer, hat, um etwas zu verändern.
Ich gebe zu, dass ich das manchmal auch mache, aber irgendwann kommt bei mir immer der Punkt an dem das aufhört und ich das Leben wieder mag - Ganz einfach, weil ich auch mal etwas Gutes für mich tue:
Auf irgendeine Veranstaltung gehen, mir was hübsches kaufen (das aber nicht zu teuer ist) oder einfach nur ein Bad nehmen oder Musik hören.

Das solltet ihr, ihr traurigen Menschen da draußen, auch tun.
Zumindest ein kleines Feuerchen wird dadurch entfacht und gibt euch etwas Kraft.

Inspiriert zu dieser Geschichte hat mich zum einen das Leben selbst und ein Video, in dem zwar nicht sehr viel passiert, aber trotzdem irgendwie die Geschichte der kleinen Fee erzählt wird.

Samstag, 12. April 2014

Hinter den Worten von "Das Mädchen mit der Haut aus Asche"

"Das Mädchen mit der Haut aus Asche" ist die längste Geschichte, die ich auf diesem Blog veröffentlicht habe und in meinem Kopf ist sie eigentlich noch viel länger.
Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Geschichte, weil alles viel zu schnell geht, aber länger wollte ich sie auch nicht machen, weil es den Rahmen sonst wohl gesprengt hätte. Vielleicht kennt ihr das ja, wenn ihr euch Geschichten ausdenkt: Sie spielt sich in eurem Kopf wie ein Film ab und am Ende hättet ihr lieber eine Verfilmung von der Geschichte als etwas Aufgeschriebenes. Zumindest ging es mir hier so.

1. Der Grund für die Geschichte
Justine Wynne Gacy hat vor einiger Zeit - ich glaube es ist schon wieder über ein Jahr her - zu einem Schreibwettbewerb aufgerufen. Es ging darum eine Kurzgeschichte zum Thema "Zombie" zu schreiben. Es ist klar, dass ich bei so etwas mitmache, oder?
Auf alle Fälle hat sie die Geschichte auf ihrem Blog veröffentlicht und die Leser sollten nun Noten verteilen. Am Ende hatten allerdings alle die gleiche Note und so wurde der Gewinn ausgelost. Leider habe ich nichts gewonnen.

2. Die Idee und das große Thema "Gefühle"
Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf die Idee gekommen bin, aber ich habe schonmal geschrieben, dass ich oft unbewusst Dinge aus meinem Leben und die mich beschäftigen in die Geschichten mit einfließen lasse. Oft bekomme ich das erst mit, wenn ich die Geschichte zum zehnten mal lese.
Und zwar ist ja das Wort "Gefühle" eins der Hauptthemen. Ich schrieb die Geschichte zu einer Zeit, in der mir jemand, der für mich extrem wichtig ist, vorgeworfen hat, dass ich kalt bin und kaum noch Gefühle besitze. Das hat mich damals ziemlich fertig gemacht.
Ich habe die Geschichte erst einige Zeit danach geschrieben, als das ganze schon wieder abgeebbt war, aber es saß halt trotzdem noch in mir drin.

3. Missbrauch und Mord
Auch das ist ein wichtiges Thema für mich. Auch wenn ich schon echt unheimliche Sachen erlebt habe was das Thema angeht ist mir zum Glück nichts passiert. Aber es hätte schief gehen können. Wären nicht die richtigen Personen am richtigen Ort aufgetaucht...
Missbrauch, Vergewaltigung ist ein Thema, das mich wütend macht. Sagt mir, was ich tun kann, dass niemals wieder jemand, egal ob Mädchen oder Junge, ob Kind oder Erwachsen, missbraucht wird. Ich würde alles tun, was ich tun kann.

4. Und weiter?
Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Schreibt aber in die Kommentare, falls ihr noch etwas wissen möchtet, z.B. über die Figuren oder so.

Sonntag, 5. Januar 2014

Hinter den Worten von "Das Jahr"

Danke an die lieben Kommentare unter "Das Jahr".
Dieses Silvester war so ungefähr das Langweiligste, was ich je erlebt habe. In unserem Dorf ist einfach nichts los. Und irgendwann zwischen 00.30Uhr und 01.00Uhr saß ich in meinem Zimmer und habe nachgedacht. Eigentlich bin ich immer glücklich, wenn das neue Jahr beginnt, aber dieses mal war ich irgendwie melancholisch.

Und dann habe ich das Gedicht geschrieben.
- Meine erste richtige Handlung in diesem Jahr. (Neben dem Fotografieren von Wunderkerzen.)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Hinter den Worten von "Erinnerung"

Danke an die lieben Kommentare unter der letzten Geschichte. Ich habe mich sehr darüber gefreut, vorallem auch, weil diese Geschichte gar nicht geplant war und ich sie geschrieben habe, ohne groß über sie nachzudenken.


1. Wie ich auf die Idee gekommen bin
Das war im Zug. Ich hatte das Wort "Weihnachts-Trance" im Kopf - keine Ahnung warum - und plötzlich viel mir die allererste Szene ein, die ich sofort aufschrieb.
Darauf hin habe ich einfach weiter geschrieben. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, wie es weiter gehen soll. Die Geschichte kam während des Schreibens.

2. Der Schreibstil
Auch das kam zufällig. Ich fand es einfach passend und schön in der 2. Person Einzahl zu schreiben.

3. Die Figuren
Die Figuren finde ich selbst sehr interessant, weil ich sie selbst kaum kenne - Außer das, was in der Geschichte steht. Ich weiß zum Beispiel nicht, warum das Mädchen alleine an Weihnachten in ihrer Wohnung ist - Und nicht bei ihrer Familie. Ich weiß noch nicht mal die Namen der beiden Figuren.
Es gibt noch unendlich viele Möglichkeiten, die beiden auszubauen.
Ebenso wie das Ende...

4. Das Ende
Okay, ganz ungeplant war die Geschichte doch nicht. Als ich etwa bei der Hälfte war, habe ich mir überlegt, dass die Geschichte mit diesem Satz: "Sieh doch nur, dort vorn die Wiese mit dem riesigen Tannenbaum. Lass uns dort hin gehen, Weihnachten feiern und die Vergangenheit vergessen." enden soll.

5. Weiteres
Ich habe die Geschichte komplett mit der Hang geschrieben. Mit dem Computer ging es irgendwie nicht.
Den Anfang hatte ich ja schon im Zug und als ich zu hause war, habe ich ihn sofort abgetippt, damit ich ihn auf dem Laptop weiter schreiben kann. Aber irgendwie ist mir da nichts mehr eingefallen.
Also habe ich die Geschichte ein bisschen ruhen lassen und dann einfach per Hand weiter geschrieben ... Und so ging es.

Das Lied, was ich beim Schreiben gehört habe war "Can´t Find My Way Home" von Blind Faith. Es kommt auch in der Geschichte vor und ich glaube, dass es mich beim Schreiben etwas beeinflusst hat. Außerdem ist es eins meiner Lieblingslieder. Hier könnt ihr ja mal rein hören:

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Hinter den Worten von "Weihnachtswunder"

"Weihnachtswunder" war ursprünglich gar keine Weihnachtsgeschichte, sondern eine, die im Spätsommer spielen sollte und was mich dazu inspiriert hat, könnt ihr jetzt lesen:
(War das nicht eine geile Einleitung?)

1. Wie ich auf die Idee kam
Den ersten Funken für diese Geschichte habe ich in meinem alten Deutschbuch gefunden. Ich weiß nicht mehr ob es ums Schildern oder Interpretieren ging. Auf alle Fälle war da ein Bild von Salvador Dalí abgebildet: "Das Mädchen am Fenster".
Google ist meine Quelle =)
In der Geschichte sollte es also um ein Mädchen mit schwarzen Haar gehen. Die nächste Idee war, dass sie nicht reden kann. Sie sieht aus dem Fenster, jeden Tag, beobachtet den Sonnenuntergang und fragt sich wie es wäre der Sonne hinterher zu rennen.
Und da wäre das nächste Stichwort: Rennen.

2. Der Ort
Lange Zeit lag die Idee in meiner Ideen-Kiste und dann bin ich im September vor einigen Jahren auf meiner Lieblingsstrecke Inline-gescatet (gibt es dafür ein Verb?). Den Ort, wo das ganze spielt gibt es also in Wirklichkeit - Vielleicht nicht ganz so, wie ich es beschrieben habe, aber er war es, der mich weiterhin inspiriert hat:
Von den Hügeln aus fotografiert. Im Hintergrund ist das Dorf. Die Renn-Strecke erkennt man leider nicht.
Der Rest kam dann irgendwie von ganz allein. Außer dass ich die ganze Geschichte vom Spätsommer in den Winter verlegt habe, weil das besser hingehauen hat.

Samstag, 7. Dezember 2013

Hinter den Worten von "Alltag"

Danke für die Kommentare unter dem letzten Gedicht. Ich habe eigentlich gesagt, dass das "Hinter den Worten" schon etwas eher kommen wird, aber ich habe es dann doch nicht geschafft.
Aber hier ist es endlich.

1. Wie ich auf die Idee kam
Es war einer dieser Tage, an denen man einfach nur müde und zu nichts fähig ist. Es war ein Wunder, dass ich überhaupt irgendeine Idee bekam und noch ein größeres, dass ich sie aufgeschrieben habe. Sonst bin ich immer total unproduktiv.
Ich lag also in meinem Bett und habe die weiße Zimmerdecke angestarrt und habe über die letzten Tage nachgedacht.

2. Was ich mir bei dem Gedicht gedacht habe
Ich habe also über meinen Alltag nachgedacht, über all die Dinge, die ich getan und gesagt habe. Ein paar gute Dinge, wie Schokolade mit seinen Freunden teilen, aber auch schlechte Dinge, wie Lügen. Vielleicht waren es nur Notlügen, aber ich habe gelogen.
Jeder Mensch lügt - und das nicht sehr selten. Es geht schon bei normalen Fragen los, wie "Wie geht es dir?". Die meisten sagen grundsätzlich "Gut" und denken nicht weiter darüber nach, wie es ihnen wirklich geht. Jeder Mensch hat im Alltag schon irgendetwas Falsches getan, was ihm erst später bewusst wurde. Jeder hatte doch schonmal bei irgendetwas Schuld. - Und wenn es nur bei kleinen alltäglichen Dingen passiert ist.
Jeder hat sozusagen keine weiße Weste, sondern Blut an den Händen.

Sonntag, 17. November 2013

Hinter den Worten von "Musik"

Wieder ein großes Dankeschön, an die netten Kommentare-Schreiber.

Zu dem letzten Gedicht gibt es eigentlich nicht viel zu sagen - Außer, dass es um Musik geht. =)
Inspiriert hat mich dazu das Lied "Stars Align" von Lindsey Stirling. Mir ist aufgefallen, dass viele, die sich das Album gekauft haben, sich überhaupt nicht mit dem Lied anfreunden konnten. Komischerweise habe ich immer das Gefühl tanzen zu müssen, wenn ich es höre.

Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass ich zwar am liebsten Rock und Metal höre, aber mich alle anderen Sachen wie Dubstep und sogar Klassik viel mehr inspirieren.
Und jetzt die Frage an euch: Was hört ihr am liebsten und was inspiriert euch am meisten?

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Hinter den Worten von "Realität"

Erstmal Danke für Lob und Kritik unter der letzten Geschichte. Ich habe mich sehr über beides gefreut.

1. Wie ich auf die Idee kam
Die Geschichte ist zum Teil nach einer wahren Begebenheit. Meine Tagträume sahen vor einigen Jahren so ähnlich aus und was soll ich sagen? Es ist einfach schön sich einen Traumtyp-Zombie-Vampir-Dingens herbei zu träumen, wenn man gerade keinen Freund hat und man sich im Unterricht langweilt. =D

2. Und das Ende...
Ich hatte das Glück, dass ich trotz meiner Tagträumereien den Unterricht folgen konnte - Also war das für mich kein Problem. Jetzt in der Ausbildung kann ich das leider nicht mehr machen, weil das meiste völlig neu für mich ist und ich trotzdem noch meine Noten über dem Durchschnitt halten möchte.
Und was die strenge Lehrerin in der Geschichte angeht - So eine hatte ich seit der 3. Klasse überhaupt nicht mehr, also ist die auch bloß erfunden. Meine Lehrer haben bestimmt damals mitbekommen, dass ich manchmal irgendwo anders war, aber das schien nie ein Problem gewesen zu sein.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Hinter den Worten von "Das Mädchen, das nie weinte"

Hier kommt ihr zum Gedicht.

1. Wie ich auf die Idee kam
Ich habe schon lange überlegt eine Geschichte in ein Gedicht einzubringen - so ähnlich wie bei einer Ballade, aber mir fiel spontan nichts ein.
Irgendwann hatte ich dann die Idee eine Geschichte zu schreiben über ein Mädchen, das nie weint. Ich wusste zwar was passieren soll, aber nicht, wie ich es beschreiben sollte. Und so kam es, dass ich sie in Gedicht-Form aufgeschrieben habe.

2. Die Aussage
Die entscheidet jeder für sich selbst, aber meine eigene ist, dass man auch mal weinen muss. Ganz einfach um zu zeigen, dass man auch Gefühle hat. Man muss mit anderen über seine Probleme sprechen und nicht versuchen damit alleine zu bleiben.

3. Meine Schreibinspiration...
...war ein wundervolles Lied. Es hat mich auch schon bei der Geschichte "Das Geheimnis der Sterne" inspiriert. Es ist das "My Immortal" - Cover von Lindsey Stirling. Ich kenne das Original nicht und somit auch nicht den Text, aber schon der Titel und die Melodie dazu sind sehr inspirativ. (Ja, ich weiß, dass ich das Wort "Inspiration" viel zu oft verwende.

Sonntag, 29. September 2013

Hinter den Worten von "Das Geheimnis der Sterne"

Wieder ein riesiges Dankeschön an die wundervollen Kommentareschreibe unter der letzten Geschichte - auf beiden Blogs, auf denen die Geschichte veröffentlicht wurde, aber dazu gleich mehr.

Als erstes möchte ich euch fragen wie ihr das neue Design findet. Am Header arbeite ich noch.
Ich fand dieses Rosa einfach zu mädchenhaft und zu abschreckend auf Jungs/Männer, obwohl meine Texte auch sie erreichen sollen. Das jetzige Design ist zwar immernoch das eines Mädchens - aber nicht mehr so rosa.

Aber nun zu der Geschichte:

1. Der Grund, warum ich diese Geschichte schrieb
Anlass gab mir Ellen mit ihrem Blog "schillernde Libellen". Sie hat nämlich eine Aktion gestartet, in der es darum ging 10 vorgegebene Wörter in eine Geschichte einzubauen. Dabei konnte man sich zwischen zwei Varianten entscheiden.
Wer auch mitmachen will, kann ja mal hier klicken. Sie würde sich bestimmt darüber freuen. =)
Hier kommt ihr nochmal zu meiner Geschichte auf Ellen´s Blog.

2. Wie ich auf die Idee kam
Das weiß ich leider auch nicht. Ich hatte nur das Bild von zwei Personen unter dem Sternenhimmel vor Augen, weil eines der zehn Wörter "Sterne" war. Leider bin ich nicht sehr gut darin Geschichten unter solchen "Vorgaben" zu schreiben, obwohl ich schon sehr viel Freiraum hatte.
Die Idee kam dann erst während des Schreibens. Dass das Ende so wird, wie es jetzt ist, war mir am Anfang noch nicht klar.

Montag, 16. September 2013

Hinter den Worten von "Meine Schäfchen"

Danke an all die lieben Kommentare unter dem Gedicht und es tut mir soooo Leid, dass ich euch nicht schon eher gedankt habe.

1. Was das Gedicht bezwecken soll
Einige wissen es vielleicht schon, andere nicht: Ich mache seit Ende August eine Ausbildung zur Sozialassistentin und werde danach mit dem Erzieher weiter machen. Ich liebe die Arbeit mit Kindern, also dachte ich mir, dass ich zur Abwechslung mal kein tiefsinniges oder ernstes Gedicht mit vielen Metaphern schreibe, sondern ein leicht verständliches. Eins für Kinder eben.

2. Wie ich auf die Idee kam
Das war einfach mal wieder so ein Ich-bin-müde-und-habe-Kopfschmerzen-Tag. Ich habe versucht mich auszuruhen, aber leider ging das nicht so gut. Also habe ich überlegt, was ich machen könnte, habe überlegt, wie ich damals ein Kind beim Praktikum zum Schlafen gebracht habe und plötzlich hatte ich tierisch Lust etwas aufzuschreiben - woraus dann ein Gedicht übers Schlafen wurde.

Sonntag, 11. August 2013

"Schreibwettbewerb" + Tipps&Tricks #1 - Kurzgeschichten

Erstmal wieder einen riesigen Dank an alle, die unter der letzten Geschichte einen Kommentar da gelassen haben. Danke, dass sie euch so gut gefallen hat.

Ob die Geschichte weiter gehen soll, wusste ich als ich sie veröffentlicht habe noch nicht. In den Kommis kam es zu geteilter Meinung. Einerseits ist so ein Ende schon ein bisschen blöd, aber auf der anderen Seite würde ich gerne die Fantasie der Leser anregen.

Und so kommen wir auch gleich zum Wettbewerb, der eigentlich gar kein Wettbewerb ist, weil jeder sozusagen "gewinnt".
Ich habe mir überlegt, dass sich die kreativen Köpfe unter euch, wenn ihr Lust habt, mal Gedanken machen und weiter schreiben können. Schickt mir eure Fortsetzungen und euren Bloglink einfach an luisalunacy@gmail.com und ich werde sie hier veröffentlichen (ihr könnt natürlich auch mitmachen, wenn ihr keinen Blog habt). 
Regeln gibt es keine (ihr müsst mir also nicht folgen und mich nicht verlinken), da es ja nicht wirklich etwas zu Gewinnen gibt und alles nur zum Spaß am Schreiben wäre. Außer zwei Sachen: Die Geschichte muss von euch sein und nicht all zu lang! Und ihr solltet Spaß am Schreiben haben. Zwingt euch zu nichts. Ihr mögt keine Liebesgeschichten? Dann macht daraus einen spannenden Thriller oder ein Fantasy-Abenteuer, schreibt, worüber ihr Lust habt.

Einsendeschluss: Gibt es nicht. Schreibt einfach, wenn ihr Lust habt. Hoffe, dass jemand mitmacht. Hier kommt ihr noch einmal zur Geschichte.

Aber jetzt zum eigentlich Post. Vielleicht hilft euch der, wenn ihr mitmachen wollt.

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1. Was ist eine Kurzgeschichte?
Bestimmt hattet ihr das alle schon in der Schule, aber vielleicht könnte es die jüngeren Leser/innen interessieren. 
Die "short stories" entstanden in Amerika. In Deutschland kamen die dann vor allem in der Nachkriegszeit auf.
Eigentlich ist der Begriff "Kurzgeschichte" ziemlich schwer zu definieren. Der Name sagt, dass es eine kurze Geschichte ist, aber eine Kurzgeschichte muss nicht unbedingt kurz sein. Ich würde sagen, dass damit eher die Oberflächlichkeit gemeint ist. Das heißt nicht, dass Kurzgeschichten nicht tiefsinnig sind. Ich meine damit, dass es in der Regel keine Vorgeschichten gibt, kein richtiges Ende und auf die Figuren wird meist auch nicht tiefer eingegangen. Außerdem spielen die Geschichten meist nur in einem sehr geringen Zeitraum (aber mehr dazu gibt es bei den Merkmalen).

Deshalb fällt es mir persönlich immer etwas schwerer, eine Kurzgeschichte zu schreiben, weil ich mich gerne tiefer mit den Figuren und ihrer ganzen Geschichte auseinandersetze.
In "Virginia und Will" habe ich das nicht getan. Mir ist erst vor ein paar Tagen aufgefallen, dass sich die Geschichte fast komplett an die wesentlichen Merkmale einer Kurzgeschichte hält und deshalb werde ich die jetzt auch gleich als Beispiel dafür nehmen.

2. Die Merkmale
Die Merkmale sind nur kleine Richtlinien, an die man sich halten kann, aber nicht muss. Man kann immer etwas anders machen und es bleibt trotzdem eine Kurzgeschichte. Trotzdem werde ich sie hier aufzählen und immer eine Verbindung zu meiner Geschichte erstellen.

2.1 Geringer Umfang
Meine Geschichte umfasst genau 333 Wörter, was sehr wenig ist. Ich habe aber auch schon Kurzgeschichten gelesen, die 60 Seiten lang waren. Es kommt also darauf an, wie man "kurz" definiert. Es sollte nur kein 600-Seiten-Wälzer sein.

2.2 Der Zeitraum
Der Zeitraum ist, wie gesagt, sehr kurz. Oft sind es nur ein paar Minuten oder Stunden, so ist es zumindest bei den meisten, die ich gelesen habe. Nur wenige gingen über mehrere Tage. "Virginia und Will" geht, wenn man es genau nimmt, nur einige Sekunden lang.

2.3 Keine Einleitung und Vorgeschichte
Der Leser wird gleich mit dem Hauptgeschehen konfrontiert.Virginia möchte sich umbringen. Man erfährt, dass sie nicht bei ihrem geliebten Will sein kann, aber man erfährt nicht, warum das so ist. Man weiß auch nicht, wie die Liebe der beiden zu Stande kam. Sie lieben sich, können nicht zusammen sein, sie will sich umbringen, er will sie retten. Mehr nicht.

2.4 Der Ort ist unbekannt und wechselt kaum
Mit diesem Punkt kann ich mich gar nicht anfreunden, weil ich beinahe jeder Kurzgeschichte, die ich gelesen habe, der Ort bekannt war. Oft ist die Umgebung ein entscheidender Punkt. Zum Beispiel wird sich jemand, der gerade an einem Schwimmwettbewerb teilnimmt, bestimmt in einem Schwimmbecken befinden.
Es war irgendwie nur Zufall, dass man bei mir nicht erfährt, wo Will gerade den Brief liest.

2.5 Keine genauen Zeitangaben
Diesen Punkt finde ich wiederum ganz gut. Es bringt einen dazu, zu zeigen, in welcher Zeit man sich befindet, nicht zu erzählen. Handelt die Geschichte von einer Prinzessin, die gegen ihren Willen verheiratet wird, spielt die Geschichte bestimmt nicht in der Gegenwart, trinkt der Gegenüber gerade eine Coca Cola, spielt sie garantiert nicht in der Steinzeit.
Ob meine Geschichte in der Vergangenheit oder Gegenwart spielt, möchte ich jetzt nicht verraten, falls doch jemand eine Fortsetzung schreiben sollte.

2.6 Alltägliche Situation
Normalerweise passieren in Kurzgeschichten Dinge, die jedem normalen Menschen, irgendwann mal passieren können. Alles was passiert ist normal und passiert vielleicht sogar ziemlich oft. Allerdings, wozu braucht man dann eine Geschichte? Ist es in Geschichten nicht üblich, dass genau die Dinge passieren, die nicht Alltag sind? Geschichten sind doch dafür da in eine andere Welt einzutauchen und unterhaltsam zu sein. Es ist wirklich selten, dass das mit einer Alltagssituation funktioniert.
Und wenn, dann Respekt für den Schriftsteller.

2.7 Ein wichtiger Teil aus dem Leben einer Person
Die Teilüberschrift sagt ja schon alles und es ist ein ziemlicher Gegensatz zu 2.6. Die wichtigen Teile aus dem Leben eines Menschen sind eben meist nicht alltäglich und ich glaube, dass ich hier nicht weiter drauf eingehen muss.

2.8 Keine genauere Beschreibung der Figuren
Oft haben die Figuren in Kurzgeschichten kein bestimmtes Aussehen, oftmals fehlt sogar der Name. Man hat nur die Figur und das was er im Moment fühlt und eventuell spricht. An diesen Punkt kann ich mich nicht so gut halten, weil sich meine Figuren beim Schreiben immer zu Personen entwickeln, die eine Vor- und Nachgeschichte haben und somit auch ein Aussehen und Namen.
Zumindest weiß man in "Virginia und Will" nicht, wie Will aussieht und von Virginia nur, dass sie blaue Augen und blasse Haut hat.
Wie man eine Figur lebendig gestaltet, ohne wirklich auf sie einzugehen, muss ich noch lernen.

2.9 Wenige Figuren
Normalerweise gibt es höchstens nur Zwei Hauptfiguren, vielleicht Drei. Nebenfiguren gibt es in der Regel nicht. Kurzgeschichten sind nichts ausgeschmückt. Es gibt nur eine Haupthandlung und dementsprechend nur die Hauptpersonen, die für die Handlung wichtig sind. Aber wie ich schon die ganze Zeit sage: Es gibt immer Fälle, in denen das nicht so ist.

2.10 Offenes Ende
Das Ende soll die Phantasie des Lesers anregen. Er soll über die Geschichte nachdenken und sich selbst einen Kopf machen, wie es weiter gehen könnte. Ein offenes Ende habe ich und ich hoffe, dass ihr euch auch ein paar Gedanken darum gemacht habt. In dem Fall würde es mich freuen, wenn ihr oben mitmacht. 
Würde mich über eure Versionen freuen.

3. Abschlusswort
Huch, ist das ein langer Post geworden. Hilfe dabei waren mein alter Deutschhefter und Dr.Google. Hoffentlich konnte ich euch ein bisschen weiter helfen. Ich weiß, dass ich selbst noch sehr unerfahren bin, was das Schreiben angeht. Trotzdem versuche ich immer zu helfen. Also, wenn ihr Fragen habt, was das Schreiben angeht oder ihr Probleme habt, ich würde euch gerne helfen. =)
Ihr könnt mir auch gerne Themenvorschläge für das nächste Tipps&Tricks geben.

Sonntag, 28. Juli 2013

Hinter den Worten von "Stille"

Es gibt drei Gedichte von mir, die ich selber irgendwie mag. Da ist einmal das Marionetten-Gedicht, eins was ich euch irgendwann noch zeigen werde und "Stille". Sie sind vielleicht nicht die besten, aber ich mag sie trotzdem, weil sie ziemlich tief aus meinem Inneren kommen. Bei den anderen ist das natürlich auch der Fall, aber bei diesen musste ich mich nicht anstrengen. Die Worte waren einfach da.

Und eigentlich gibt es zu diesem Gedicht gar kein "Hinter den Worten", weil es eben genau das beschreibt, was ich gerade gefühlt habe. Alles war leise, niemand außer mir war zu hause und ich saß in meinem Zimmer vor dem Laptop. Und alles war still.

Mehr gibt es nicht.

Und Danke für eure lieben Kommentare unter dem Gedicht =)

Montag, 8. Juli 2013

Hinter den Worten von "Bächlein"

Leider kam ich nicht dazu eure Kommentare unter dem letztem Gedicht zu beantworten. Ich habe aber alle gelesen und habe mich sehr gefreut. Danke =)

1. Wie ich auf die Idee kam
Ich wollte schon immer etwas über Wasser schreiben, was man auch als Metapher auf das reale Leben übertragen kann. Als es dann in Mai und Juni so stark regnete und kleine Bäche zu riesigen Flüssen geworden, sind hatte ich die Idee.

2. Die Metapher
Wie ich es hasse mein eigenes Zeug zu interpretieren...
Vielleicht solltest ihr den nächsten Abschnitt nicht lesen und euch lieber eure eigenen Gedanken dazu machen, weil für jeden ein Gedicht eine andere Bedeutung haben kann. Falls ihr aber wissen wollt, was ich darüber denke, dann lest (ich glaube aber, dass ich so was ähnliches schon mal geschrieben habe):

Jeder, egal wie ruhig er wirkt, hat in sich eine wilde Seite. Man gibt sich nach außen "gezähmt", aber innerlich ist man "unbändig". Und manchmal fehlt nur ein Grund, also der Regen, dass diese Seite zum Vorschien kommt und jeder sie sehen kann.

3. Fragen an euch
Meine erste Frage wäre, ob ihr das Gedicht auch so gesehen habt wie ich oder etwas ganz anderes? Habt ihr überhaupt an eine Metapher gedacht oder euch eher auf die Natur konzentriert?

Und die nächste Frage: Wie findet ihr das neue Design? Mir wurde das Rot zu aggressiv und ich wollte etwas helleres. Meint ihr, dass das mit der Schrift hinhaut? Habt ihr vielleicht Verbesserungsvorschläge?