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Samstag, 21. Juni 2014

{Inspiration #18} // {Schreibtagebuch #2} Poetry Slam

Gestern Abend war ich zum ersten mal bei einem Poetry Slam und wisst ihr was? Das ist extrem cool.

Aber erstmal: Was ist eigentlich Poetry Slam?
Poetry Slam ist ein Wettbewerb, bei dem Menschen von jung bis alt ihr Texte vortragen (gestern waren nur junge Leute dabei). Sie haben dafür sieben Minuten Zeit und dürfen keine Requisiten verwenden - Hier zählen nur die Worte und die Stimme.
Wer am Ende gewinnt entscheidet das Publikum.
- Ich hoffe, dass das jetzt richtig war. - 

Es gibt noch ein paar mehr Regeln, aber ich denke, dass ich die jetzt nicht alle noch erklären muss. Das seht ihr ja, wenn ich selber mal hin gehen solltet.

Zum einen ist Poetry Slam wegen der Texte interessant: nachdenklich, lustig, traurig, zum anderen wer die Texte vorträgt und wer alles unter den Zuschauern sitzt.
Da waren Leute von denen ich auf der Straße nie gedacht hätte, dass sie sich für so was interessieren könnten. 

Für die Alleine-Schreiber wie mich ist das eine schöne Sache, weil man eben sieht, dass man nicht alleine in dieser ganzen Stadt ist, die das mag. Es hilft außerdem, wenn man Blockaden hat.
Durch Poetry Slam hört man mal wieder etwas anderes und ich habe schon wieder tausend neue Ideen für Texte. Deshalb empfehle ich es jeden, der gerne schreibt und auch jeden, der gerne andere Worte mag, als die, die man in jedem Roman ließt.

Dienstag, 22. April 2014

[Inspiration #17] Morgenwiese

Es muss in der Nacht geregnet haben. 
Die Morgensonne breitet sich auf der Wiese aus und lässt die Tropfen, die sich noch von letzter Nacht in den Grashalmen verfangen hatten, in allen möglichen Farben schillern.
Das Gras ist hoch, nicht sehr hoch, aber höher als wenn es frisch gemäht wäre.
Überall sind Blumen. Ich möchte sie pflücken und mir einen Krans für die Haare flechten, aber ich tue es nicht. Ich möchte den schönen Anblick der Wiese kaputt machen und ich möchte, dass die Blumen weiter leben.

Sonntag, 16. Februar 2014

Inspiration #16 - Konzerte

Ich war am Freitag auf dem Jennifer Rostock Konzert in Erfurt. Ich bin sehr selten auf Konzerten (was sich hoffentlich ändert) und ich muss sagen, dass ich die Atmosphäre liebe. Ich liebe die laute Musik, die Lichteffekte, die alles unnatürlich aussehen lassen, die abgehende Menge.
Alles vergessen, frei sein. Benebelt vom Bühnenebel und Zigarettenrauch sein, ein paar Tropfen verschüttetes Bier in den Haaren haben, schwitzen. Ich weiß, dass das nicht so schön klingt, beinahe eklig. Aber es ist schön, weil niemand da ist, den es interessiert, wie man sich gibt.
Augen kurz schließen, die Texte mitschreien, die einen berühren, bis man beinahe Blut spuckt, springen, Hände nach oben. Kurze Zeitlupenmomente erleben.

Wie gesagt, ich bin nicht oft auf Konzerten, aber ich war schon auf welchen, und ich weiß, dass es nicht bei jedem so abgeht. Es kommt halt immer auf die Musikrichtung an und die Leute, die sie hören.
Noch mehr Bilder gibt es hier. Ich habe auch ein paar Videos gemacht, die ich euch leider nicht zeigen kann, da ich nicht weiß, wie das mit dem Urheberrecht und der GEMA ist und kein Risiko eingehen möchte.
Dafür hat es aber ein anderer gemacht, hier =D
Ach ja, beinahe hätte ich die Vorband vergessen. Hört euch unbedingt mal Marathonmann an. Ich kannte die Jungs vorher noch nicht, aber die sind einfach klasse.

Was hört ihr für Musik und auf welchen Konzerten wart ihr schon? Wie war es?

Sonntag, 2. Februar 2014

Inspiration #15 - Musik

Ellen hat etwas ganz tolles gemacht: Nämlich eine Liste von den Lieder, die sie beim Schreiben hört und da Musik mein halbes Leben ist und ich beim Schreiben nur selten darauf verzichte, mache ich das auch.

Es ist ganz einfach so, dass Musik mich von den Geräuschen der "realen Welt" abschirmt und ich ganz in meiner Geschichte sein kann. Wenn ich nicht schreibe höre ich ganz gerne Rock und Metal, aber beim Schreiben brauche ich etwas sanfteres. Außerdem sollte es nicht auf Deutsch sein, weil mich sonst der Songtext zu sehr ablenkt. Meist höre ich aber eh Lieder, die überhaupt keinen Text haben.
Dabei achte ich gar nicht auf die Musik, wenn ich in der Geschichte richtig drin bin, sondern sie ist mehr ein hintergründiger fast unbedeutender Effekt.
Ich habe mir überlegt auch eine Top10-Liste zu machen, aber da ich ein Sortier-Freak bin, gibt es ein paar Listen mehr.

Ach ja, ich verlinke die Lieder noch. Die mit dem Stern haben zusätzlich noch epische inspirative Musik-Videos.

LIEDER MIT TEXT

Ylvis
*Massachusetts
*Someone like me
*Jan Egeland
*Stonehenge
*Da vet du at det er Jul
Ich weiß, dass Ylvis nicht gerade eine gewöhnliche Schreib-Musik-Auswahl ist, aber ich höre die beiden so gerne singen. Vorallem auf norwegisch.

Lana Del Rey
*Ride
*Born To Die
*Summertime Sadness
Es sind noch eine ganze Menge mehr von ihr, aber die drei höre ich hauptsächlich. Sie hat so eine schöne, tiefe, beruhigende Stimme.

Weiteres
*Fewjar - Cepheus
*MONSTERS feat. Monde Yeux - Naked Girls
Bon Jovi - Dead or Alive
Nirvana - Smells Like Teenspirit
HIM - Vampire Heart
Aiden - Cry Little Sister
Crosby, Stills, Nash and Young - Our House
Moody Blues - Nights in White Satin (so ein wunderwunderwundervolles Lied)
Simon and Garfunkel - Scarborough Fair
Sarah Jaffe - Clementine

FILMMUSIK UND LIEDER AUS VIDEOSPIELEN - Das sind zwar weniger als die Lieder mit Text, höre ich aber zur Zeit öfter.
Spiderman Theme
Edward Scissorhands
Assassins Creed - Revelations
The Legend of Zelda
*Dracula

Und viele viele mehr.
Hört ihr Lieder beim Schreiben und wenn ja, welche? Sind vielleicht auch welche dabei, die ich höre?

Liebe Grüße
Luisa

Sonntag, 24. November 2013

Inspiration #14 - Katzen

Katzen sind faszinierende und mystische Tiere. Nicht umsonst wurden Katzen in Ägypten verehrt und auch in Japan galten sie als "halbheilig". Und jeder sollte die Grinsekatze aus "Alice im Wunderland" kennen und den gestiefelten Kater.
Andersherum wurden Katzen auch zusammen mit ihren Besitzerinnen, die der Hexerei beschuldigt wurden, verbrannt und eine schwarze Katze von links soll Unglück bringen.

Katzen sind kluge Tiere, die schnell lernen, aber sich nichts sagen lassen. Sie sind stille Jäger. 
Aber auch verwöhnt und vielleicht auch etwas eingebildet...

Ich war in der letzten Zeit öfters mal auf Katzefotojagt, da ich Katzen sehr sehr inspirierend finde:

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Inspiration #13 - Garten zum Herbstanfang

Die Beete sind fast leer und nur noch vereinzelt blühen die letzten Blumen dieses Jahres. Die Blätter von unserem Kirschbaum hängen nicht mehr mit einem kräftigen Grün an den Ästen, sondern liegen braun und vertrocknet auf dem Gras. Die Blätter des wilden Weins werden schillern rot, orange und gelb und alles scheint so, als wäre es in ein warmes Licht getaucht.

Freitag, 6. September 2013

Inspiration #12 - Wald im Sommer

Vor einiger Zeit habe ich euch mal gezeigt, wie der Thüringer Wald nach dem Dauerregen aussieht (Klick!). Heute seht ihr ihn im Hochsommer.

Das erste, was mir immerwieder positiv auffällt: Im Wald ist es immer ein bisschen kühler, als im Dorf oder in der Stadt.
Waldblumen blühen, die Vögel zwitschern und das Licht der Sonne fällt in ungewöhnlichen, aber wunderschönen Winkeln ein. Sieht man nach oben, erkennt man die Wipfel der Nadelbäume und darüber einen wolkenlosen, strahlend blauen Himmel. In den tiefen Ecken hängen süße Beeren und das Moos und die Erde fühlt sich himmlich weich an, wenn man darüber läuft.
Alles ist so grün und das kalte Bächlein plätschert leise vor sich hin. Immer, wenn ich im Wald bin, muss ich mich mindestens einmal auf einen Stein am Wasser setzten und ihm zusehen, weil es zu den schönsten Dingen gehört, die ein Auge erblicken kann.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Inspiration #11 - Ostsee

Einige von euch müssten schon einen Teil der Bilder auf meinem anderen Blog gesehen haben und hier gibt es auch eine kleine Vorscheu für die nächsten, die es in dieser Woche noch zu sehen gibt.

Für alle, die noch nicht wissen worum es geht:. Ich war vom 20. - 27. Juli an der Ostsee. Und am liebsten wäre ich immernoch dort. Ich liebe es meine Füße im Sand zu vergraben und das Meer zu beobachten. 
Das Meer. Es ist die beste Möglichkeit jemanden zu hypnotisieren. Immer wieder hat man den Drang in die Wellen zu starren, manchmal durchkreuzen kreischende Möwen das Blickfeld, manchmal Mauersegler, die aus ihren Löchern in den Sandklippen kommen. Oder Boote. Segelboote.
Vom Strand aus ist der Gedanke, dass auf diesen Booten andere Menschen sind, immer so weit entfernt.
Ich liebe es über die Wellen zu gleiten und mit ihnen mit zu treiben. Und wenn es auf den Sandbänken immer flacher wird.
Und ich liebe die Abende. Wenn die Sonne silbern im Wasser glitzert, immer näher an den Horizont kommt und ihn schließlich ganz berührt. Das Glitzern wird golden oder rot und dort, wo es nicht glitzert, scheint das Meer aus Milch zu sein...